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Benötigte Unterlagen für die Zulassung

Um Ihnen die Fahrzeugzulassungen in jeder Situation so einfach wie möglich zu machen, finden Sie hier alle Informationen über Zulassungsunterlagen, Abwicklung und Kosten.

Neu! – Der Scheckkartenzulassungsschein, beantragbar seit 01.12.2010 in unseren Zulassungsstellen von HDI (Weitere Informationen auch unter www.bmvit.gv.at).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und stehen Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Notwendige Unterlagen bei:

Anmeldung

WICHTIG: Alle Dokumente im Original

  • ·Seit 01.04.2010 wird verpflichtend eine Anfrage für Privatpersonen über das Zentrale Melderegister (ZMR) gemacht und dafür wird € 1,10 verrechnet (Vorlage eines Meldezettel bzw. Auszug aus dem Melderegister entfällt damit)
  • ·Firmenbuchauszug oder Gewerbeschein mit Sitz im Verwaltungsbezirk
  • ·Kaufvertrag, Rechnung oder Leasingbescheid
  • ·Wenn ein privater Zwischenkaufvertrag existiert → Beglaubigung dieses Kaufvertrages oder Ausweis desjenigen, auf den das Fahrzeug nicht zugelassen war
  • ·Typenschein, Einzelgenehmigung, CoC Papier, Datenauszug
  • ·Bei Fahrzeugen die nach dem 01.07.2007 zugelassen wurden, benötigen Sie bei neuerlicher Anmeldung auch den Teil II der Zulassungsbescheinigung (dieser wird seit 01.07.2007 sozusagen „mitverkauft“ und ist fixer Bestandteil des Genehmigungsdokuments)
  • ·Gültiges Prüfgutachten bei Gebrauchtwagen
  • ·Kammerbestätigung (z.B.: für Taxis, Mietwägen oder Gütertransporte)
  • ·Versicherungsbestätigung
  • ·Vollmacht (wenn sich der Antragsteller vertreten lässt)
  • ·Identitätsnachweis (wenn der Antragsteller selbst erscheint)


Bitte beachten Sie, dass seit 01.11.2002 EU-Kennzeichen vergeben werden (verpflichtend - Erlass durch Bundesministerium für Verkehr)

Abmeldung

  • ·Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II
  • ·Alle Kennzeichentafeln
  • ·Bei Verlust oder Diebstahl der Kennzeichen: Bestätigung von der Polizei
  • ·Typenschein, Einzelgenehmigungsbescheid, CoC Papier, Datenauszug
  • ·Vollmacht (wenn der Antragsteller nicht selbst erscheint)
  • ·Identitätsnachweis (wenn der Antragsteller selbst erscheint)

Änderung

  • ·Zulassungsschein oder beide Teile der Zulassungsbescheinigung
  • ·Typenschein, Einzelgenehmigungsbescheid, CoC Papier, Datenauszug
  • ·Bei Namensänderung, Wohnsitzwechsel innerhalb des Verwaltungsbezirkes oder Änderung der Adresse wird verpflichtend eine Abfrage über das Zentrale Melderegister (ZMR) gemacht, wofür € 1,10 verrechnet wird und somit die Vorlage eines Meldezettel, Heiratsurkunde usw. entfällt
  • ·Vollmacht (wenn sich der Antragsteller vertreten lässt)
  • ·Identitätsnachweis (wenn der Antragsteller selbst erscheint)


Änderung der Fahrzeugdaten:

  • ·Zulassungsschein oder beide Teile der Zulassungsbescheinigung
  • ·Typenschein, Einzelgenehmigungsbescheid, CoC Papier
  • ·Entsprechende Nachweise von Ein- oder Umbauten einer Werkstätte (z.B.: Anhängevorrichtung)


Achtung!

Die Zulassungsstelle kann nur folgende Änderungen am Fahrzeug im Zulassungsschein eintragen: Farbe des Fahrzeuges, Gewichte für z.B. Anhänger, wenn es eine Bandbreitenbestimmung gibt, und den Einbau einer Anhängevorrichtung. Alle anderen Änderungen am Fahrzeug können seit 01.07.2007 ausschließlich durch die Landesprüfstellen eingetragen werden!

Kennzeichenverlust oder Diebstahl

  • ·Zulassungsschein oder beide Teile der Zulassungsbescheinigung
  • ·Typenschein, Einzelgenehmigungsbescheid, CoC Papier, Datenauszug
  • ·Verlust -oder Diebstahlbestätigung von der österr. Polizei
  • ·Die eventuell verbleibende Kennzeichentafel
  • ·Gültiges Prüfgutachten bei Gebrauchtwagen
  • ·Vollmacht (wenn der Antragsteller nicht selbst erscheint)
  • ·Identitätsnachweis (wenn der Antragsteller selbst erscheint)

Hinterlegung

  • ·Zulassungsschein oder den Teil I der Zulassungsbescheinigung (bei Wechselkennzeichen von allen Fahrzeugen)
  • ·Alle Kennzeichentafeln
  • ·Vollmacht (wenn der Antragsteller nicht selbst erscheint)
  • ·Identitätsnachweis (wenn der Antragsteller selbst erscheint)


Die Hinterlegung kann bis zu einem Jahr erfolgen

ACHTUNG!
Die Steuerersparnis tritt erst nach 45 Tagen ein.

Wiederausfolgung nach Hinterlegung

  • ·Versicherungsbestätigung
  • ·Depotschein (den der Antragsteller bei uns ausgehändigt bekommt, nachdem seine Kennzeichen und der Zulassungsschein/e hinterlegt wurden)
  • ·Vollmacht (wenn der Antragsteller nicht selbst erscheint)
  • ·Identitätsnachweis (wenn der Antragsteller selbst erscheint)

Anmeldung nach Freihaltung

  • ·Nur möglich wenn Sie ein EU-Kennzeichen haben
  • ·Seit 01.04.2010 wird verpflichtend eine Anfrage für Privatpersonen über das Zentrale Melderegister (ZMR ) gemacht und dafür wird € 1,10 verrechnet (Vorlage eines Meldezettel bzw. Auszug aus dem Melderegister entfällt damit)
  • ·Firmenbuchauszug oder Gewerbeschein mit Sitz im Verwaltungsbezirk
  • ·Kaufvertrag, Rechnung oder Leasingbescheid
  • ·Wenn ein privater Zwischenkaufvertrag existiert → Beglaubigung dieses Kaufvertrages oder Ausweis desjenigen, auf den das Fahrzeug nicht zugelassen war
  • ·Typenschein, Einzelgenehmigung, CoC Papier, Datenauszug
  • ·Bei Fahrzeugen die nach dem 01.07.2007 zugelassen wurden, benötigen Sie bei neuerlicher Anmeldung auch den Teil II der Zulassungsbescheinigung (dieser wir seit 01.07.2007 sozusagen „mitverkauft“ und ist fixer Bestandteil des Genehmigungsdokumentes)
  • ·Gültiges Prüfgutachten bei Gebrauchtwagen
  • ·Kammerbestätigung (z.B.: für Taxis, Mietwägen oder Gütertransporte)
  • ·Versicherungsbestätigung
  • ·Vollmacht (wenn sich der Antragsteller vertreten lässt)
  • ·Identitätsnachweis (wenn der Antragsteller selbst erscheint)


Die Freihaltung kommt einer Abmeldung gleich.
Der Unterschied zu einer normalen Abmeldung ist, dass die Kennzeichen auf Depot gelegt werden und Sie die Möglichkeit haben, binnen einem halben Jahr, mit den gleichen Kennzeichen entweder Ihr altes oder ein neu erworbenes Fahrzeug anzumelden (sofern die Kennzeichentafelart am neuen Fahrzeug die gleiche ist [ein- oder zweizeilig]).
Dadurch behalten Sie nicht nur Ihr altes Kennzeichen, sondern ersparen sich auch die Kosten für neue Kennzeichentafeln.

Wunschkennzeichen

  • ·Reservierungsbestätigung von der Landespolizeidirektion (LPD) oder Bezirkshauptmannschaft (BH)
  • ·Vollmacht (wenn sich der Antragsteller vertreten lässt)
  • ·Identitätsnachweis (wenn der Antragsteller selbst erscheint)


Die Bestellung des Wunschkennzeichens erfolgt bei der Zulassungsstelle.
Die Lieferzeit für die Kennzeichentafeln liegt bei ca. einer Woche.

Bei Zuweisung eines bereits lagernden Wunschkennzeichens:

  • ·Zulassungsschein oder beide Teile der Zulassungsbescheinigung
  • ·Typenschein, Einzelgenehmigungsbescheid, CoC Papier, Datenauszug
  • ·Alle bisherigen Kennzeichentafeln
  • ·Gültiges Prüfgutachten bei Gebrauchtfahrzeugen
  • ·Vollmacht (wenn sich der Antragsteller vertreten lässt)
  • ·Identitätsnachweis (wenn der Antragsteller selbst erscheint)


Abwicklung

Wie geht man bei einer Anmeldung auf eine natürliche oder juristische Person vor?

Die Anmeldung kann nur in einer Zulassungsstelle erfolgen, welche im gleichen Behördensprengel liegt, in dem Sie ihren Hauptwohnsitz, Standort oder Firmensitz haben.

„Private“ Antragsteller werden als „natürliche Person / unselbstständig“ angelegt und werden verpflichtend über das zentrale Melderegister (Kosten € 1,10) abgefragt. Antragsteller mit Gewerbeschein, Ordination, Kanzlei,… werden als „natürliche Person / selbstständig“ angelegt und müssen sich mit den entsprechenden Unterlagen ausweisen. Antragsteller mit Auszug aus dem z.B. Handelsregister, Firmenbuchauszug,… werden als „juristische Person“ angelegt und müssen sich ebenfalls mit den entsprechenden Unterlagen ausweisen.

Wie ist vorzugehen, wenn man ein Wunschkennzeichen möchte

Der Antrag auf Reservierung eines Wunschkennzeichens ist nach wie vor auf der zuständigen Landespolizeidirektion (LPD) oder Bezirkshauptmannschaft (BH) zu stellen.

Wenn die vorgelegte Kombination noch frei ist und die Gebühren entrichtet wurden, wird Ihnen eine Reservierungsbestätigung durch die Behörde ausgestellt. Mit dieser Bestätigung (max. 5 Jahre alt) können Sie eine zuständige Zulassungsstelle aufsuchen und die Kennzeichentafelbestellung in Auftrag geben. Dabei sind die Kosten des Kennzeichens in Höhe von € 18,-- zu entrichten (wobei der Betrag von der Art des Fahrzeuges und somit von der Art der Kennzeichentafelart abhängig ist). Die Lieferzeit der bestellten Wunschkennzeichen beträgt ca. eine Woche - wobei die Zulassungsstelle Sie auch gerne telefonisch informiert, sobald Ihre Kennzeichen eingetroffen sind.

Wenn Sie über das Eintreffen Ihrer Wunschkennzeichen informiert wurden, oder die Woche Wartezeit vorüber ist, kann nun die Anmeldung oder Zuweisung auf die neuen Kennzeichen erfolgen (anfallende Kosten sind fallspezifisch).

Wofür und wo bekommt man Überstellungskennzeichen?

Bei den grünen Überstellungskennzeichen handelt es sich um keine Fahrzeugzulassung, sondern um eine Bewilligung für die Dauer von max. 21 Tagen, ein bestimmtes Fahrzeug an einen anderen Ort zu überstellen.

Eine Überstellungsfahrt ist sowohl innerhalb Österreichs, ins Ausland, aber auch vom Ausland ins Inland möglich. Ausnahme: Bei einem Import von Deutschland nach Österreich benötigen Sie ein deutsches Kennzeichen oder Überstellungskennzeichen, da in Deutschland diese „Fremdzulassung“ als rechtswidrig erachtet wird.

Werden die Überstellungsfahrtkennzeichen innerhalb eines Jahres, bei jener Zulassungsstelle welche die Kennzeichen ausgegeben hat, zurückgegeben - so wird Ihnen die Sicherstellungsgebühr von € 36,-- rückerstattet.


Die notwendigen Unterlagen:

  • ·Kaufvertrag oder Rechnung für das Fahrzeug
  • ·Typenschein, Einzelgenehmigungsbescheid, Prüfgutachten oder sonstige Fahrzeugdokumente
  • ·Versicherungsbestätigung
  • ·Vollmacht (wenn sich der Antragsteller vertreten lässt)
  • ·Identitätsnachweis (wenn der Antragsteller selbst erscheint)

Wann muss man noch die Behörden aufsuchen?

In den folgenden Fällen darf die Zulassungsstelle nicht für Sie tätig werden. Sie müssen nach wie vor die zuständige Landespolizeidirektion (LPD) oder Bezirkshauptmannschaft (BH) aufsuchen.

  • ·Auskünfte aus der Zulassungsevidenz: Wenn Sie z.B. im Falle eines Unfalles wissen wollen wer Ihr Unfallgegner ist und bei welcher Versicherung er Haftpflicht versichert ist (Abfrage auch direkt auf der Internetseite des österr. Versicherungsverband möglich: www.vvo.at)
  • ·Aufhebungsverfahren: Wenn die Zulassung Ihres Fahrzeuges etwa infolge technischer Mängel aufgehoben wird
  • ·Fahrzeugüberprüfung: Wenn Ihr Fahrzeug zu einer technischen Überprüfung vorgeladen wird (§ 56 KFG)
  • ·Bewilligung von Probefahrtkennzeichen
  • ·Antrag auf Reservierung von Wunschkennzeichen
  • ·Fahrzeugzulassungen für Diplomaten (Sonderkennzeichen)

Kosten

Kosten der Zulassung

Bitte beachten Sie, dass, wenn Sie noch kein EU-Kennzeichen besitzen oder bestellt haben, Sie die Kennzeichen nicht übernehmen können (gilt auch beim Wechselkennzeichen-Einschluss).

Bei der privaten Kfz-Zulassung zahlen Sie nur noch die Anmeldung. Änderungen, Ergänzungen bis hin zur Abmeldung sind gratis. Die Kosten entfallen somit für: Namensänderungen, Hinterlegungen, Ausfolgung nach Hinterlegung, Wohnsitzwechsel innerhalb des Verwaltungsbezirkes, Freihaltung oder Abmeldung.

In unseren Zulassungsstellen sind Bar- und Bankomatzahlung möglich!


Kosten entstehen bei:

  • ·Fahrzeugwechsel (Besitzer bleibt gleich - Kennzeichen können übernommen werden)
  • ·Besitzerwechsel (Fahrzeug bleibt gleich - Kennzeichen können übernommen werden)
  • ·Einschluss einer weiteren Person zu einer bestehenden Zulassung (Zulassungsbesitzgemeinschaft)
  • ·Behördenwechsel (Sie ziehen in einen anderen Verwaltungsbezirk z.B.: von Gänserndorf nach Wien)
  • ·Wenn ein zusätzliches Fahrzeug auf Wechselkennzeichen angemeldet wird
  • ·Anmeldung nach Freihaltung
  • ·Namens- und/oder Adressänderung (für Privatpersonen) – seit 01.04.2010 wird verpflichtend eine Abfrage über das Zentrale Melderegister gemacht, für welche € 1,10 verrechnet wird



Anfallende Kosten bei einer Standardanmeldung:

  • ·€ 122,10 Zulassungsgebühr (an das Finanzamt für Gebühren und Verkehrssteuer)
  • ·€ 45,-- Kostenersatz für die betreibende Zulassungsstelle
  • ·€ 21,-- Kennzeichentafeln zum Beispiel eines PKWs (der tatsächliche Betrag hängt vom Fahrzeug ab)
  • ·€ 1,90 Begutachtungsplakette
  • ·€ 1,10 Abfrage über das ZMR


Stand 01.12.2016

Grobe Übersicht der entstehenden Kosten bei verschiedenen Zulassungsfällen und verschiedenen Fahrzeugen


Neuanmeldung oder Umzug in einen anderen Verwaltungssprengel

  • ·€ 191,10 PKW/Kombi, LKW
  • ·€ 182,10 Motorrad
  • ·€ 177,60 Moped, Mofa
  • ·€ 180,60 Anhänger



Fahrzeugwechsel - Kennzeichen werden übernommen

  • ·€ 170,10 PKW/Kombi, LKW
  • ·€ 170,10 Motorrad, Anhänger
  • ·€ 170,10 Moped, Mofa



Anmeldung auf Wechselkennzeichen

  • ·€ 170,10 PKW/Kombi, LKW
  • ·€ 170,10 Motorrad, Anhänger
  • ·€ 170,10 Moped, Mofa



Zuweisung eines Kennzeichens nach Verlust oder Diebstahl

  • ·€ 22,90 PKW/Kombi, LKW
  • ·€ 13,90 Motorrad
  • ·€ 9,40 Moped, Mofa
  • ·€ 12,40 Anhänger


Kosten Scheckkartenzulassungsschein: € 22,--

Seit 01.04.2010 wird zu jedem Zulassungsfall, bei welchem sich die Personen- bzw. Adressdaten ändern, verpflichtend eine Abfrage über das Zentrale Melderegister (ZMR) gemacht, wofür € 1,10 verrechnet wird.

Alle weiteren Arten der Zulassung wie z.B. Abmeldung, Hinterlegung, Adressänderung oder Duplikat Zulassungsschein sind nicht kostenpflichtig.


Stand 01.12.2016